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Haus im Louis XVI-Stil.

Das Anwesen wurde Steynenhuys genannt. Obwohl es hier keinen Giebelstein gibt, kann die Fassade dieses Gebäudes als Fassadenornament bezeichnet werden. Die Fassade besteht vollständig aus Blaustein. Der Türsturz ist mit Girlanden und einem Maskaron verziert. Im ersten Stock befindet sich ein reich verzierter Rahmen. Das mittlere Fenster und die Giebel auf beiden Seiten tragen ein Relief mit Wappentrophäen. Über dem mittleren Fenster befindet sich ein Tympanon mit einem Relief aus Blattwerk, das ein Porträtmedaillon umgibt.

Fragmente der Vergangenheit:

In diesem Haus brachte die 40-jährige Anna Sibilla Hubertina van den Boorn am 16. März 1880 einen Sohn zur Welt, der den Namen Antonius erhielt. Die Mutter war nicht verheiratet; sie war am 22. Mai 1877 die Witwe von Jan Gilles van Lijf geworden. Ihr jüngstes Kind war zu diesem Zeitpunkt erst sechs Monate alt. Wer der Vater des kleinen Antonius war, ist nicht bekannt. Offiziell wohnte Anna nicht in Maastricht; ihr offizieller Wohnsitz war Amby. Vielleicht hatte sie (unter Druck?) beschlossen, ihr Kind nicht in Amby zur Welt zu bringen. Sieben Tage nach Antonius' Geburt (er erhielt den Nachnamen seiner Mutter) schlug das Schicksal zu: Das jüngste Kind von Anna und ihrem verstorbenen Ehemann Jan Gillis starb am 23. März 1880 im Alter von 3 Jahren, Franciscus van Lijf war sein Name.

Zur Zeit dieser Ereignisse im Jahr 1880 wohnte Annas Schwester nur einen Steinwurf entfernt: Sie und ihr Mann Jan Laurens Cremers wohnten mit ihrer Familie in der Rechtstraat 93 (Ecke Hoogbrugstraat): Sie betrieben dort ein Geschäft und eine Gastwirtschaft.

Das Archivbild aus dem Jahr 1928 zeigt, dass sich zu dieser Zeit die Wycker Brotfabrik Starmans-Reaven in dem Gebäude befand.

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