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Das Schwein war weder verloren noch unauffindbar (es verbrachte einige Zeit in Heerlen und Houthalen), aber es war schon lange von der Fassade der Boschstraat 65 verschwunden, wo es zuletzt 1865 von Victor de Stuers gesehen worden war.

Die Giebelstein wurde nun von der Eigentümerin Jean Hesemans zur Verfügung gestellt, damit sie wieder an ihrem ursprünglichen Standort aufgestellt werden kann.

Die früheste bekannte Erwähnung des Hausnamens "das Schwein" stammt aus dem Jahr 1708; ab 1719 wurde daraus "das große Schwein", das sich neben "dem kleinen Schwein" befand. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine Unterteilung oder Erweiterung, denn das heutige Haus Nr. 63 ist zwar kleiner, hat aber die gleichen Ausmaße wie das Haus Nr. 65.
Die Tatsache, dass bei Nr. 63 jetzt ein Fuchs zu sehen ist, ist ein Zufall, denn er wurde erst viel später und historisch ungerechtfertigt von Achter het Vleeshuis hierher verlagert.

1839 erschien im Journal de Limbourg eine Anzeige für den Verkauf des "Goldenen Bachs", 1335 Boschstraat (= heute 65). Diese gehörte dann den Erben von Jean Joseph Gijsen, Kaufmann und Gastwirt. Neuer Eigentümer wurde Hendrik Jozef Schaepkens, Speckmetzger.

Verkauft 1865 an den Metzger Johannes Rongen, der 1866 eine weitere Renovierung vorgenommen haben muss. Dabei wurde vermutlich die Fassade verändert und ein giebelbreites Gesims auf Konsolen hinzugefügt, wobei die Giebelstein aus Platzmangel aus der Fassade verschwand.

1921 zog Henricus Hubertus Leonardus Nicolaas Hesemans, Metzger, verheiratet mit Catharina Hubertina Beijers, in die Boschstraat 65 zu dem Metzger Petrus Rongen, von dem er 1928 das Geschäft übernehmen konnte.
Im Jahr 1946 starb HHLN Hesemans, die Witwe Beijers wurde als Eigentümerin eingetragen und die Kinder wurden als Miteigentümer hinzugefügt.
Im Jahr 1976 ging der Besitz vollständig auf den Sohn Johannes Hubertus Josephus Hesemans (1924-2002) über, der mit Maria Martha Hendrika Kuijpers verheiratet war und die Metzgerei weiterführte.

Jean Hesemans und Ria Kuijpers in ihrem renovierten Geschäft 1963

Ihr Sohn Jean erinnert sich, dass die Giebelstein - so lange er sich erinnern kann - lose auf dem Ofen in der Metzgerei seines Vaters lag. Er nahm das Schwein 1984 mit, nachdem er den Betrieb an die Metzgerei Willems verkauft hatte. Es wurde bis 1987 als Metzgerei von Jean Paul Willems genutzt, dann wurde es vermietet und einer anderen Nutzung zugeführt.

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